Eine etwas längere Zeit ist inzwischen rum und ich habe nur noch knapp zwei Monate vor mir.

 

Aber bleiben wir erstmal bei den letzten Wochen. Interessant wurde es als es zur Waffenausbildung kam. Jeder bekam seine eigene Waffe und mit dieser wurden dann geübt wie man sie zusammenbaut und auch wieder auseinandernimmt, ich weiss das es bis hierhin unspektakulär klingt. Es ging aber damit weiter, dass wir uns dem ganzen auf Zeit stellen mussten, d.h. mit Ausrüstung (Magazine, Schaufel, und einigen weiteren kleinen Taschen die einem um die Hüfte gebunden sind) rollte man sich von Matte zu Matte um auf Kommando entweder an dem Ding rumzubasteln, um den zwanzig Meter entfernten Baum zu rennen, oder Fitnessübungen zu machen. Natürlich fand das ganze bei gefühlten zwanzig Grad statt. Nach einer Stunde und einigen hundert Metern sowie etlichen anderen Übungen waren wir dann auch fertig und durften uns dem Spass nun mit verbundenen Augen zuwenden, selbstverständlich nur dem zusammen bzw. auseinanderbauen der Waffe.

Desweiteren gab es Märsche. Man war von morgens früh an irgendwo im Wald und auf den Feldern robbte sich von A nach B und trainierte einige Formationen, bis man mit fünfzehn Kilo Ausrüstung noch einmal quer durch die romantische Landschaft in Gerolstein wanderte, dabei Bäche (mehr als einen halben Meter tief) durchquerte sowie Berge hinauflief, die man nie hätte herunterlaufen müssen (Stützpunkt ist auf einem Berg...).

Über die Vorgesetzten schweige ich vorerst, da ich immer noch nicht klären konnte in wie weit mein Blog nun den Vorschriften entspricht.

 

Dafür lernt man immer mehr Leute kennen deren IQ über dem eines Steins liegt. Das ist mit Abstand die beste Nachricht aus meiner bisherigen Zeit beim Bund.

 

In der vergangenen Woche waren wir das erste Mal auf dem Schießplatz. Interessant war es zwar, aber ich habe für mich festgestellt, das ich wohl nie wirklich abdrücken könnte wenn ich auf etwas/jemand schießen sollte. Und um eine Sache klarzustellen, es ist nahezu unmöglich mit einer Pistole auf mehr als zehn Meter so präzise zu schießen das man quasi den Entführer treffen würde (wie es in vielen Filmen der Fall ist) und erst recht unrealistisch ist es mit der Waffe seitlich zu schießen, also neunzig Grad nach links gedreht, weil der Rückstoß deutlich stärker ist als es einem Filme suggerieren.

 

Da mir gerade keine weiteren interessanten Dinge  einfallen lautet mein Vorschlag, dass ihr mich einfach fragt wenn euch irgendetwas wissen möchtet und ja es ist manchmal ganz schön langweilig.

 

Beste Grüße an euch alle, ich freue mich über alle eure Einträge und Mails.

 

26.10.07 17:57

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