Wenn ihr eure Einträge richtig interpretiere wartet ihr also nur darauf das sich endlich einer in unserem Freundeskreis eine Waffe zulegt und... !?

Aber lassen wir das, danke erstmal das ihr meinen Blog so zahlreich lest. Nächste Woche habe ich ab Mittwochabend frei..., d.h. ich habe endlich mal wieder Zeit mich ausführlich mit euch, meinen lieben Freunden, zu unterhalten etc., bis dahin werde ich noch einige Zitate aufschreiben und posten.

Ich hoffe, dass ich einige von euch kommende Woche wiedersehe, bis dahin die besten Grüße !

4.11.07 16:29, kommentieren

V ist in dem Fall ein Vorgesetzter und S steht für die anderen.


V: Wer von ihnen stand gerade auf dem Tisch ?!

S: Niemand.

V: Und wie haben sie dann die Lampe sauber gemacht ?!

4.11.07 16:24, kommentieren

Diesmal gibt's nicht so viel zu erzählen, da wir vergangene Woche eigentlich nur einen ausführlichen erste Hilfe Kurs hatten... .

Dafür mal etwas anderes, die Kategorie Zitate.

4.11.07 16:22, kommentieren

Eine etwas längere Zeit ist inzwischen rum und ich habe nur noch knapp zwei Monate vor mir.

 

Aber bleiben wir erstmal bei den letzten Wochen. Interessant wurde es als es zur Waffenausbildung kam. Jeder bekam seine eigene Waffe und mit dieser wurden dann geübt wie man sie zusammenbaut und auch wieder auseinandernimmt, ich weiss das es bis hierhin unspektakulär klingt. Es ging aber damit weiter, dass wir uns dem ganzen auf Zeit stellen mussten, d.h. mit Ausrüstung (Magazine, Schaufel, und einigen weiteren kleinen Taschen die einem um die Hüfte gebunden sind) rollte man sich von Matte zu Matte um auf Kommando entweder an dem Ding rumzubasteln, um den zwanzig Meter entfernten Baum zu rennen, oder Fitnessübungen zu machen. Natürlich fand das ganze bei gefühlten zwanzig Grad statt. Nach einer Stunde und einigen hundert Metern sowie etlichen anderen Übungen waren wir dann auch fertig und durften uns dem Spass nun mit verbundenen Augen zuwenden, selbstverständlich nur dem zusammen bzw. auseinanderbauen der Waffe.

Desweiteren gab es Märsche. Man war von morgens früh an irgendwo im Wald und auf den Feldern robbte sich von A nach B und trainierte einige Formationen, bis man mit fünfzehn Kilo Ausrüstung noch einmal quer durch die romantische Landschaft in Gerolstein wanderte, dabei Bäche (mehr als einen halben Meter tief) durchquerte sowie Berge hinauflief, die man nie hätte herunterlaufen müssen (Stützpunkt ist auf einem Berg...).

Über die Vorgesetzten schweige ich vorerst, da ich immer noch nicht klären konnte in wie weit mein Blog nun den Vorschriften entspricht.

 

Dafür lernt man immer mehr Leute kennen deren IQ über dem eines Steins liegt. Das ist mit Abstand die beste Nachricht aus meiner bisherigen Zeit beim Bund.

 

In der vergangenen Woche waren wir das erste Mal auf dem Schießplatz. Interessant war es zwar, aber ich habe für mich festgestellt, das ich wohl nie wirklich abdrücken könnte wenn ich auf etwas/jemand schießen sollte. Und um eine Sache klarzustellen, es ist nahezu unmöglich mit einer Pistole auf mehr als zehn Meter so präzise zu schießen das man quasi den Entführer treffen würde (wie es in vielen Filmen der Fall ist) und erst recht unrealistisch ist es mit der Waffe seitlich zu schießen, also neunzig Grad nach links gedreht, weil der Rückstoß deutlich stärker ist als es einem Filme suggerieren.

 

Da mir gerade keine weiteren interessanten Dinge  einfallen lautet mein Vorschlag, dass ihr mich einfach fragt wenn euch irgendetwas wissen möchtet und ja es ist manchmal ganz schön langweilig.

 

Beste Grüße an euch alle, ich freue mich über alle eure Einträge und Mails.

 

26.10.07 17:57, kommentieren

...

Es hat ein wenig gedauert bis ich diesen Eintrag verfassen konnte, trotzdem wird es ein kurzer sein. Da wir in der vergangenen Woche unterzeichnen mussten uns über diverse Dinge nicht zu äußern, versuche ich momentan zu prüfen in wie fern ich meinen Blog weiterführen darf. Deshalb gibt's erst wieder einen ausführlichen Eintrag wenn ich weiss das ich das ganze hier offiziell schreiben darf.

 

Beste Grüße an euch alle !

21.10.07 16:00, kommentieren

Sonntag, die Sonne scheint und ich bin habe nun endlich Zeit euch zu schreiben.

Die erste Woche war vieles, aber vorallem eines, nämlich anstrengend.
Der Spass beginnt morgens um fünf Uhr mit Aufstehen und um fünf nach fünf mit Frühsport. Da es nahezu unmöglich ist in fünf Minuten fertig zu werden versuchen wir um viertel vor fünf aufzustehen und das kratzige Bett in einen ordentlich Zustand versetzen und können und auch ein wenig Zeit zu haben um überhaupt wach zu werden.


Nach dem Frühsport geht's i.d.R. zum Frühstück..., das im Wesentlichen aus Fertigbrötchen, kleinen Portionen an Aufstrich (ja, ich meine die Kunststoffbehälter in denen sich Nutella ähnlicher Aufstrich befindet), Osaft kurz vor dem Gefrierpunkt und Milch, die ziemlich genau nach..., Krahnberger schmeckt, besteht. Hervorzuheben sind hier die Cornflakes ! Sie schmecken als einziger Bestandteil wie man es gewohnt ist, süß. Anzumerken ist hier vielleicht, dass die Kleinen (wir müssen uns nach Größe aufstellen), immer als erste zum Frühstück dürfen..., somit auch die meiste Zeit haben, denn bis man dann mal dran ist sind von der halben Stunde Zeit die man für das Frühstück hat im besten Fall fünfzehn im schlechtesten Fall gerade noch zehn Minuten übrig, was in den meisten Fällen zu Verspätungen führt die dementsprechend kommentiert werden und für den ein oder anderen Spruch der Vorgesetzten führen. Aber da ich, wie ihr alle wisst äußerst pünktlich bin ist mir das bisher nicht passiert, wirklich.

Der Tag besteht weiterhin daraus, das man diverse Laufübungen absolviert und andere Unterrichte besucht. 

Aber ein anderer Aspekt ist erwähnenswert, nämlich das ich in der Gruppe mit dem (bisher) besten Ausbilder bin. Der das Ganze nicht benutzt um sein Ego auf zu polieren sondern wirklich versucht uns das ganze zu erklären und beizubringen. Ganz im Gegensatz zu einem der anderen Ausbilder (nennen wir ihn B.). Meine Vermutung ist, dass B. der Kleinste von mindesten drei Dutzend Brüdern war, also derjenige der immer unterdrückt wurde. Er versucht nun, mit Hilfe von Rekruten, die (wie fast alle) keinerlei Gegenwehr zeigen ein wenig Selbstsicherheit zu erlangen und auch überall wo es auch nur irgendwie geht einen blöden Spruch zu bringen. Dem Ganzen kann man nur entkommen indem man schlicht und ergreifend einem seiner Sätze durch Überspitzung die passende Fortsetzung/ Anwort gibt, oder ihn so breit angrinst das er ein Maulwurf der gerade an die Oberfläche kommt, verschreckt blinzelt und sich wegdreht.

So viel zu B., ich werde demnächst mal einige Beispiele aufführen, aber er verkörpert leider das Klischee, das man von einem Ausbilder bei der Bundeswehr hat, im Gegensatz zu allen anderen Ausbildern, die wir bisher hatten.

Den weiteren Tag verbringt man damit, den Unterricht zu besuchen. Richtig, da steht UNTERRICHT..., wir dürfen alles mögliche Lernen (ob sinnvoll oder nicht sei mal dahingestellt). Der Unterricht bringt aber außer ein wenig Langeweile und blöden Fragen der anderen. Und ja Sally, Du hattest Recht mit Deiner Aussage, da laufen nur Idioten rum. Ich glaube nur ein zehntel aller Neuen hat das Abitur. Zumindest ergab das eine Umfrage in einer der Unterrichtsstunden. Von den Ausbildern will ich gar nicht erst anfangen. Zumindest nicht was deren Bildung betrifft.

Auch wenn der Unterricht langweilig ist, zumindest bei einigen der Ausbildern, die es schaffen derart monoton einen Vortrag zu halten, das es einem Summen gleichkommt, so spaßig ist's dann doch, das auf Grund der kurzen Nächte eigentlich jeder im Unterricht einschläft. In den meisten Fällen läuft das wie folgt ab, da man nicht erwischt werden möchte und die Ausbilder sich eigentlich kaum bewegen versucht man sich so zu setzen, das man durch ein bis zwei vor einem Sitzende verdeckt wird um dann nur mal kurz zu entspannen. Dieses Entspannen führt jedoch meistens dazu, das (wie mir erst am Freitag passiert) meint nur einen Wimperschlag lang weggeschaut zu haben, dann jedoch beim Blick auf die Folie festellt, das man nicht mehr über Befehle redet, sonder bereits mehr als nur eine Folie "verpasst" hat und sich irgendwo zwischen den Abschweifungen über Marinedienstgrade befindet. Nun ist man einerseits ausgeschlafen, andererseits stellt man ein fest das hinter einem gerade Bäume gefellt werden und weckt den Holzfäller sanft um ihm zu erklären es nicht der Ausbilder war der einen müde macht, sondern vielmehr das sechs Stunden Schlaf einfach nicht genug sind.

Damit habe ich euch auch erstmal genug von meiner ersten Woche berichtet..., denn ich muss gleich schon wieder los. Nächste Woche stehen Schießübungen an, der einzige Teil auf den sich fast jeder freut.

1 Kommentar 7.10.07 15:19, kommentieren

Grundausbildung

 

Die meisten haben schonmal irgendwie davon gehört, da soll es rau zu gehen, früh aufstehen (ja und ?!), kilometerlange Läufe (ja man muss schon etwas für seine Fitness tun, die kommt leider nicht von MSN und MTV) und ab und an hört gar von..., aber das lasse ich jetzt lieber. Ich werde in einigen Tagen zum Bund gehen und werde versuchen die Grundausbildung möglichst unvoreingenommen zu beginnen. Da es im Netz kaum Erfahrungsberichte dazu gibt werde mit diesem Blog versuchenen denjenigen einen Einblick zu gewähren die unentschlossen sind und auch meinen Freunden versuchen ein Bild von dem zu zeichnen was ich dort erlebe.

 

Ich hoffe ihr habt Spass an dem Blog und schreibt mir fleißig ins Gästebuch.

 

Bis dahin, steht stramm.

25.9.07 19:03, kommentieren